Gengenbacher Hexe

Wohl mit zu den bekanntesten und bedeutendsten Figuren der Gengenbacher Fasend zählt die Hexe. Sie gehört zur Gengenbacher Fasend wie der Schalk zum NIggelturm und wie das Wasser in die Kinzig. Die Hexen zählen derzeit 190 aktive Hexen im Alter von 18 bis 90 Jahren. 1934 sind die Hexen erstmal offiziell an der Fasend in Gengenbach in Erscheinung getreten. Ein Jahr später wurden sie wieder beim Narrentreffen in Offenburg gesehen.

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Gengenbacher Spättlehansel

Der Spättlehansel ist das "freundliche" pendant zur Hexe. DAs Häs des Gengenbacher Spättlehansel besteht aus einer Hose, Jacke, Kopfhaube und Holzmaske. Es werden zweierlei Stoffe dachziegelartig ausgeschnitten, zusammengenäht, gewendet und dann überlappend auf den Anzug genäht. Für ein Häs benötigt man ca.1200 doppelt genähte Stoffstücke.

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Gengenbacher Schalk

Traditionell beginnt die Gengenbacher Fasend mit dem “Hemdeglunker“, dem Aufwecken des Schalks, der das Jahr über im Niggelturm geschlafen hat. Ein großer Umzug zieht durch die Stadt in Richtung Turm, wo mit Lärm und Getöse der Schalk aus seinem Schlaf geweckt wird. Der Schalk ist die Hauptfigur der Gengenbacher Fasend.

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Die Zunft

Die erste Erwähnung der Gengenbacher Fasend geht auf das Jahr 1286 zurück. Erneut wurde die Fasend im Jahre 1360 im Archiv erfasst. Der eigentliche Beginn aus heutiger Sicht dürfte unschwer das Jahr 1499 sein, denn unter dieser Jahreszahl ist die Zunft heute noch bekannt "Narrenzunft Gengenbach 1499 e.V."

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Schalk wach uff

20.01.2018

Narrenblatt

Das Narrenblatt erscheint jedes Jahr nach dem Zunftabend, dem »Heiteren Owe«.

Narrenmuseum

Brauchtum das Fasziniert - erleben Sie die Gengenbacher Fasend und deren Geschichte. Aktenkundig anno 1499 hat die Fasend in Gengenbach mehr als fünf Jahrhunderte überlebt. Zur "fünften" Jahreszeit verwandelt sich das badische Städtchen alljährlich in eine Hochburg fasnachtlichen Brauchtums und begeistert mit seinen ausserordentlichen Facetten und Geschichten. Treten Sie ein und lassen sich begeistern und mitreisen.

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  • Der Schalk

  • Die Hexe

  • Der Spaettlehansel

  • Die Altgengenbacherin

  • Der Zunftmeister

  • Der Kläpperlisbub

  • Das Kläpperlismädel

  • Der Hemdeglunker

  • Der Lumpenhund

  • Der Bott

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Schalk

 

Der Schalk ist die Hauptfigur der Gengenbacher Fasend. Neben dem Bott ist der Schalk die einzige Einzelfigur. Der Schalk wird am Hemdeglunker geweckt und somit ist die Fasend eröffnet. Am "Fasendzischdig" wird der Schalk kurz vor Mitternacht wieder in den Turm verbannt.

Der Moment auf den alle Gengenbacher Narren sehnsüchtig warten. De Hemdeglunker. Dreieinhalb Wochen vor dem "Aschermittwochdag" wird an einem spätwinterlichen Samstagabend mit allem was Krach macht, die Hauptfigur aus seinem langen Schlaf geweckt.

"Schalk wach uf, Schalk mach mit, Schalk kum ra s´isch Fasendszit"

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Hexe

 

Wohl mit zu den bekanntesten und bedeutendsten Figuren der Gengenbach Fasend zählt der Spättlehansel und die Hexe. Sie gehören zur Gengenbacher Fasend wie der Schalk zum Niggelturm und wie das Wasser in die Kinzig. Die Spättlehansel und die Hexen zählen derzeit je ca. 150 aktive Hästräger, im Alter von 18 bis 95 Jahren.

1934 sind die Hexen erstmals offiziell an der Fasend in Gengenbach in Erscheinung getreten. Ein Jahr später wurden sie wieder beim Narrentreffen in Offenburg gesehen. Die erste Gengenbacher Hexenlarve wurde, vom Gengenbacher Bildhauer Hans Irion 1934 gestaltet und geschnitzt. Auch 65 Jahre später zieht diese lebendig wirkende Narrengestalt den Betrachter sofort in seinen Bann. Große weiße Glubschaugen, eine betonte Hakennase, herausspringende Zähne mit großen Zahnlücken, sind markante Zeichen der aus Lindenholz geschnitzten Maske.

Das „Hexeg´sicht“ ist an einem Wiener oder Kaschmirschal festgenäht. Die Gengenbacher Hexe trägt Strohschuhe, Ringelsocken, einen roten Bauernunterrock, eine blau-weiße Schürze sowie den sogenannten Peter. Unter dem Rock blitzt eine lange weiße, mit Spitzen besetze Unterhose hervor. Der Hexenbesen mit möglichst bizarrem, knorrigem Stil – je krummer deso besser – vervollständigt die Ausstattung einer Gengenbacher Hexe. Hinter der Hexenmaske steckt immer ein echter männlicher Narr.

 

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Spättlehansel

 

Wohl mit zu den bekanntesten und bedeutendsten Figuren der Gengenbach Fasend zählt der Spättlehansel und die Hexe. Sie gehören zur Gengenbacher Fasend wie der Schalk zum Niggelturm und wie das Wasser in die Kinzig. Die Spättlehansel und die Hexen zählen derzeit je ca. 150 aktive Hästräger, im Alter von 18 bis 95 Jahren.

Das Häs der Gengenbach Spättlehansel besteht aus einer Hose, Jacke, Kopfhaube und Holzmaske. Es werden zweierlei Stoffe dachziegelartig ausgeschnitten, zusammengenäht gewendet und dann überlappend auf den Anzug aufgenäht. Für ein Häs benötigt man ca. 1.200 doppelt genähte Stoffstücke. Das Spättlehansel trägt eine freundlich dreinschauende Holzmaske mit angeschnitztem Haaransatz. An ihr ist die Kopfhaube – mit 2 schwarzen Tuchhörnern und keinen Schellen befestigt. Zm Häs werden dunkle Schuhe getragen. Das Spättlehansel schwingt in der Hand einen Stecken mi einer Saubloder, die ab und zu die Zuschauer zu spüren bekommen oder eine hölzerne Steckschere, an der oft Hüte oder Mützen „einfach hängen bleiben“.

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Alt-Gengenbacherin

 

Die elgantesten Erscheinungen im ansonsten urigen Fasendgeschehen sind die Alt-Gengenbacherinnen.

Sie sind eine Neuschöpfung, die anläßlich des Offenburg Narrentreffens 1935 entstand. Ihre Kostüme, die der verdiente Narrenrat und Schneidermeister August Platz zusammen mit dem neuen Ornat des Narrenrates entwarf und anfertigte, gehen auf städtische, bürgerliche Festkleidungen des Spätbarocks, also des ausgehenden 18. Jahrhunderts, zurück.

Das Gewand der Alt-Gengenbacherin besteht aus einem Reifrock, der als Unterrock getragen wird, dem Kleid aus Rock und Jacke, passender Kopfbedeckung (Schaffe), farblich zum Kleid abgestimmten Handschuhen, geschlossenen schwarzen Schuhen und dem unverzichtbaren Beutel, der alles enthält, was eine Dame benötigt, vom Lippenstift bis hin zum Schnäpsle. Je nach Geschmack wird zusätzlich eine Stola getragen.

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Narrenrat

 

In unserer Satzung ist festgelegt, dass der Narrenrat aus 11 erhwürdigen Männern der Gengenbacher Stadt besteht. Tatsächlich sind es nur Männer, die dieses oberste Gremium der Narrenzunft bilden. Dieses Gremium ist wiederum unterteilt in den geschäftsführenden Vorstand, mit Zunftmeister, Kanzler, SAchreiber und Säckelmeister. Die anderen sieben Räte haben ebenfalls ihre speziellen Arbeitsgebiete, diese sind jedoch bis auf das des Zerimonienmeisters nicht besonders bezeichnet.

Zu den Narrenratssitzungen - ungefähr#hr 11 bis 12 im Jahr - sind auch die beiden Ehrennarrenräte und der Ehrenzunftmeister eingeladen. Sie sind jedoch nicht stimmberechtigt. Ihre Meinung, aufgrund ihrer Erfahrung, fällt jedoch immer ins Gewicht. Die Sitzungen finden üblicherweise im Narrenstüble oben im Rathaus mit festgelegter Tagesordnung statt. Eine jedes Jahr angesetzte "Klausur" auf einer im Reichenbach gelegenen Hütte "dem Mooshof" rundet die Zahl der Sitzungen ab.

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Klepperlisbub

 

Klepperlesbuben sind, wie man dem Wort schon entnehmen kann, nur Jungen.

Über die Herkunft des Klepperns gibt es viele Spekulationen. Fest steht, dass es in unserem südwestdeutschen Brauchtumsgebiet neben Gengenbach nur in Haslach, Radolfzell und Waldkirch aktiv ausgeübt wird. Dagegen ist es in fast allen Schweizer Regionen verbreitet – oftmals sogar als Fasteninstrument, das nur zwischen Aschermittwoch und Ostersamstag ertönt.

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Klepperlismaidle

 

Die Klepperlismaidle bestehen ausschließlcih aus Mädchen.

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Hemdeglunker

 

Der Hemdeglunker ist immer dreieinhalb Wochen vor dem Aschermittwoch. Er läutet in Gengenbach die hohe Narrenzeit ein. Jeder richtige Narr fiebert diesem Samstag Ende Januer oder Anfang Februar schon Tage vorher entgegen. Der eine richtet seine ganzen Utensilien, die er für diesen Tag braucht, und kontrolliert, ob alles vollständig ist, der andere muss sich eventuell noc ein weißes Nachthemd oder Ringelsocken besorgen.

Wie sieht das richtige "Häs" eines Hemdeglunkers aus? Ein weißes Hemd, darunter eine Spitzenunterhose, Ringelsocken und Strohschuhe bedecken den Körper, ergänzt durch ein rotes Halstuch mit weißen Tupfen, welches mit einer Streichholzschachtel zusammengehalten wird, und letztendlich noch die Schlafmütze, genannt Zipfelskapp. Beim Hemdeglunker wird der Schalk, die Gengenbacher Hauptfigur, geweckt. Somit ist es notwendig, ein Krachinstrument bei sich zu haben. Beispiele hierfür sind: ein alter Kochtopf mit Kochlöffel, alte Blechdosen, Bettflaschen aus Metall, mit Steinen gefüllt, Päppeln und andere Blasinstrumente, halt alles, was Krach erzeugt, und nicht zuletzt die eigene Stimme.

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Lumbehund

 

Der Lumbehund, früher Wust, Wuescht oder Usg´stopfter genannt, ist wohl die älteste Fasendsfigut von Gengenbach.

„D´Fasend fangt im Ewerdorf a!“ Das ist eine unantastbare Regel der Gengenbacher Narren. Nun waren im Oberdorf viele Bauern ansässig. Sie waren meist sehr arm und konnten sich keine aufwendige Maskerade leisten. Damit bei Veranstaltungen auch die armen Leute mitfeiern konnten, wurde normale Arbeitskleidung mit Heu und Stroh ausgestopft und mit bunten Flicken versehen. Schon war ein neues „Häs“ geboren! Knöpfe gab es an den Jacken und Hosen selten – da es diese schon beim Ausstopfen wegsprengte: sie werden heute noch durch Schnüre ersetzt. Das Gesicht wurde mit einem alten Lumpen verdeckt, in den einfach für Mund und Augen Löcher eingeschnitten wurden. Ganz Sparsame verschmierten sich das Gesicht mit Ruß, man wollte ja nicht erkannt werden!

Als Kopfbedeckung diente ein alter Hut. In der Hand schwang der Vogelscheuche ähnlich Sehende eine lange „Wied“, eine Weidengerte, das Frühlingssymbol. Damit wurden die zahlreichen Kinder „gefitzt“, die jeden Usg´stopften nachliefen…

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Bott

 

Der Bott, oder wie er früher hieß, der Unzuchtmeister, ist eine Einzelfigur unserer Fasend. Er wurde 1972 ins Leben gerufen und ist bei fast allen grißen Versanstaltungen der Narrenzunft dabei. Beim „Heiteren“ führt er mit durchs Programm, die Umzüge am Sonntag und Dienstag leitet er zusammen mit dem Schalk von der Spitze weg an.

Am Mittwoch des "Beseufstellens" trifft sich der Bott dann ab 18:00 Uhr mit den Klepperlesbuben im Klosterhof, um mit der närrischen Schar durch die Gassen und Straßen der Altstadt zu ziehen, und die Bekanntmachung zu verkünden. Anschließend holt er die Hexen aus dem Klosterkeller ab, um sie mit ihrem überdimensionalen Hexenbesen auf den Marktplatz zu geleiten. Auch die Spättlehansel, die mit dem Feuerhaken vor dem Niggelturm warten, werden vom Bott abgeholt. Zu guter Letzt ziehen dann die Klepperlesbuben, vom Kinzigtorturm kommend, auf dem Marktplatz ein. Fas Aufstellen von Hexenbesen und Feuerhaken kann beginnen.

Geschichte

Die erste Erwähnung der Gengenbacher Fasend geht auf das Jahr 1286 zurück. Erneut wurde die Fasend im Jahre 1360 im Archiv erfasst. Der eigentliche Beginn aus heutiger Sicht dürfte unschwer das Jahr 1499 sein, denn unter dieser Jahreszahl ist die Zunft heute boch bekannt "Narrenzunft Gengenbach 1499 e.V."

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"Hoorig isch de Bär"

Gengenbacher Narrenruf

Fasendfahrplan 2018

Der Kalender der Gengenbacher Fasend "Fasendfahrplan" mit Terminen und Beginn zu den einzelnen Veranstaltungen.

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© 2017 Narrenzunft Gengenbach 1499 e. V. zuletzt aktualisiert am: 11.11.2017, 11:11:11